Videokunstprojekt „Himmelsbäume“ im Max-Eyth-Haus vorgestellt

Im Rahmen einer Videomatinée im Max-Eyth-Haus wurde heute das außergewöhnliche Videokunstprojekt „Himmelsbäume“ des Künstlers Anas Kahal vorgestellt.

Der aus dem Iran stammende Künstler studierte Kunst in Karlsruhe und lebt heute in Freiburg. Im Zuge des Projekts „Moving Cinema“ entdeckte er die Kastanienallee am Kirchheimer Alleenring und entwickelte daraus ein eindrucksvolles Videokunstwerk.

Die Aufnahmen zeigen die Kastanienbäume im Frühjahr – noch ohne Blätter –, deren Äste sich markant gegen den blauen Himmel abzeichnen. Daraus entstand der poetische Titel „Himmelsbäume“. Das Werk eröffnet einen neuen künstlerischen Blick auf einen vertrauten Ort in Kirchheim unter Teck.

Besonders eindrucksvoll war während der Matinée auch die literarische Verbindung zu Hermann Hesse, der bereits im Jahr 1899 die Kirchheimer Kastanienbäume beschrieben und ihnen ein literarisches Denkmal gesetzt hat.

Im Rahmen der Veranstaltung durfte ich das Videoprojekt persönlich von Anas Kahal entgegennehmen. Für diese besondere Übergabe sowie für das beeindruckende Werk gilt ihm mein herzlicher Dank.

Ein ebenso großer Dank gilt dem Kunstbeirat Kirchheim unter Teck, der die Initiative zu diesem Projekt ergriffen, den Kontakt hergestellt sowie die Veranstaltung organisiert und vorbereitet hat.

Das Video „Himmelsbäume“ ist weiterhin im Max-Eyth-Haus / Literarischen Museum im ersten Stock zu sehen.

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