Unternehmensbesuche bei Haas Maschinenteile und Knauer Verpackungen
Der direkte Austausch mit den Unternehmen vor Ort ist mir ein wichtiges Anliegen. In dieser Woche hatte ich Gelegenheit, zwei sehr unterschiedliche, aber gleichermaßen beeindruckende Dettinger Betriebe zu besuchen: Haas Maschinenteile – Präzision in Metall sowie Knauer Verpackungen.
Haas Maschinenteile – Präzision in Metall
Bei Haas Maschinenteile traf ich mich mit dem Geschäftsführer sowie seinem Schwiegersohn, der künftig die Geschäftsführung übernehmen wird. Das Familienunternehmen wurde 1962 gegründet und wird seit 1984 vom heutigen Geschäftsführer geführt. Rund 20 Mitarbeitende fertigen hier hochpräzise Metallteile für unterschiedliche Branchen.
Besonders beeindruckend ist die große Flexibilität des Betriebs: Viele Teile werden individuell nach Kundenanforderungen gefertigt. Solche spezialisierten mittelständischen Betriebe sind ein wichtiger Bestandteil des Wirtschaftsstandorts Dettingen.
Im Gespräch ging es auch um aktuelle Herausforderungen für Unternehmen. Neben zunehmender Bürokratie wurde vor allem der Bedarf an Erweiterungsflächen angesprochen. Außerdem wünscht sich das Unternehmen eine stärkere Zusammenarbeit mit der Schillerschule, um junge Menschen frühzeitig für Ausbildungsberufe zu begeistern.
Knauer Verpackungen
Ein spannender Austausch fand auch bei Knauer Verpackungen statt. Das Unternehmen gehört zur Kolb Group und beschäftigt rund 185 Mitarbeitende. Geschäftsführer Herr Keller berichtete von einer sehr positiven Entwicklung: 2025 war ein Rekordjahr, die Auftragslage ist hervorragend.
Besonders bemerkenswert ist das breite Ausbildungsangebot des Unternehmens. Aktuell werden sieben Auszubildende in verschiedenen Berufen ausgebildet – von Industriekaufleuten über Mediengestalter bis zu technischen Berufen wie Medientechnologe Druck, Industriemechaniker oder Betriebselektriker.
Auch hier wurde deutlich, wie wichtig eine enge Zusammenarbeit zwischen Schulen und Unternehmen für die Fachkräftesicherung ist. Darüber hinaus wurden Themen wie Erweiterungsflächen am Standort, ein geplantes Hochregallager sowie bezahlbarer Wohnraum für Mitarbeitende angesprochen. Ebenso spielt eine gute Mobilität für Pendlerinnen und Pendler eine wichtige Rolle.
Wirtschaft im Dialog stärken
Die Gespräche haben einmal mehr gezeigt, wie wichtig ein regelmäßiger und offener Austausch zwischen Gemeinde und Unternehmen ist. Unsere Betriebe brauchen verlässliche Rahmenbedingungen, Entwicklungsmöglichkeiten und eine gute Zusammenarbeit mit Bildungseinrichtungen.
Für mich ist klar: Eine starke lokale Wirtschaft ist eine zentrale Grundlage für die Zukunft unserer Gemeinde. Deshalb möchte ich den Dialog mit den Unternehmen weiter stärken und gemeinsam mit ihnen Lösungen für die Herausforderungen vor Ort entwickeln.
Ich danke beiden Unternehmen herzlich für die offenen Gespräche und die spannenden Einblicke in ihre Arbeit.