Im Gespräch über die Ortsmitte – Ideen, Perspektiven und neue Ansätze
Trotz anhaltenden Dauerregens fand am vergangenen Samstag der angekündigte Ortsrundgang zum geplanten Sanierungsgebiet „Ortsmitte IV“ statt. Sechs Dettingerinnen und Dettinger ließen sich vom Wetter nicht abhalten und machten sich gemeinsam mit mir auf den Weg durch die vorgesehenen Bereiche der Ortsmitte. Im Café Peschke kamen im Anschluss noch weitere Interessierte dazu, sodass sich eine intensive und konstruktive Gesprächsrunde entwickelte.
Vor Ort wurden unter anderem das Grundstück an der Karlsstraße/Bahnhofstraße, der Platz hinter dem Rathaus, das Uhlandareal sowie der Standort des Kindergartens Kegelwasen in den Blick genommen. Dabei wurde deutlich, dass die Flächen in der Ortsmitte eine große Chance für die zukünftige Entwicklung Dettingens darstellen – insbesondere im Hinblick auf Mehrgenerationenwohnen und barrierefreie Wohnformen. Mehrfach wurde betont, wie wichtig eine offene und verbindende Gestaltung zwischen Wohnbebauung, Mehrgenerationenspielplatz und Rathausplatz wäre.
Auch zur künftigen Gestaltung des Platzes hinter dem Rathaus wurden konkrete und kreative Ideen eingebracht. Diskutiert wurden unter anderem eine flexible, mobile Begrünung, eine ansprechende Möblierung sowie bessere Rahmenbedingungen für Außengastronomie. Ziel müsse es sein, die Aufenthaltsqualität zu stärken und den Platz als lebendigen Treffpunkt für unterschiedliche Generationen weiterzuentwickeln.
Zur Uhlandhalle wurde angemerkt, dass diese derzeit gut genutzt wird, insbesondere durch den Tischtennissport. Sollte es hier perspektivisch Veränderungen geben, wurde die Notwendigkeit einer tragfähigen Alternative deutlich gemacht, beispielsweise durch ergänzende Sportflächen an anderer Stelle.
Beim Kindergarten Kegelwasen stand vor allem die schwierige Erschließungssituation im Mittelpunkt. Gleichzeitig wurde auch hier die Frage diskutiert, welche Nutzungen im Rahmen einer Innenentwicklung sinnvoll und realistisch wären.
Darüber hinaus wurden Themen wie Kinder- und Jugendbeteiligung sowie Räume für junge Menschen angesprochen. Auch diese Aspekte gehören aus Sicht der Teilnehmenden zu einer ganzheitlichen Betrachtung der Ortsentwicklung.
Für mich war dieser Nachmittag ein gutes Beispiel dafür, wie ich kommunalpolitisch arbeiten möchte: zuhören, erklären, Impulse aufnehmen und gemeinsam weiterdenken. Ich danke allen, die trotz der widrigen Wetterbedingungen gekommen sind und sich engagiert eingebracht haben.