Filmabend bei den Internationalen Wochen gegen Rassismus
Im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus wurde im Kommunalen Kino in Kirchheim unter Teck der Dokumentarfilm „Kein Land für Niemand“ gezeigt. Ich hatte die Gelegenheit, den Abend als Bürgermeisterin für Soziales mit einem Grußwort zu eröffnen.
Die Internationalen Wochen gegen Rassismus erinnern jedes Jahr daran, warum es wichtig ist, klar Haltung gegen Rassismus und Ausgrenzung zu zeigen. Der 21. März geht auf das Jahr 1960 zurück: Beim Massaker von Sharpeville in Südafrika wurden 69 Menschen getötet, die gegen rassistische Gesetze protestierten.
Auch in Kirchheim unter Teck beteiligen wir uns seit 2021 an diesen Aktionswochen. Rund um den 21. März finden Veranstaltungen statt, die Respekt, Vielfalt und gesellschaftlichen Zusammenhalt stärken.
Ein Film, der zum Nachdenken anregt
Der Film „Kein Land für Niemand“ war sehr eindrucksvoll und hat viele wichtige Fragen aufgeworfen:
Wie sprechen wir über Flucht und Migration? Welche Bilder und Begriffe prägen unsere Debatten? Und welche Haltung zeigt unsere Gesellschaft bei Aufnahme, Integration und Teilhabe?
Der Film zeigt unterschiedliche Perspektiven aus Deutschland und Europa. Besonders deutlich wird dabei, dass Migration nicht nur ein politisches Thema ist, sondern vor allem eine Frage von Menschenwürde, Chancen und Zugehörigkeit.
Eine zentrale Botschaft des Films ist für mich besonders wichtig:
Integration gelingt dort, wo Zugehörigkeit nicht ständig in Frage gestellt wird.
Filme schaffen Perspektiven
Gerade Filme können Geschichten, Erfahrungen und Emotionen sichtbar machen – oft näher und eindrücklicher als Zahlen oder Schlagzeilen. Sie ermöglichen es, Perspektiven kennenzulernen, zuzuhören und miteinander ins Gespräch zu kommen.
Ich freue mich sehr, dass dieser Filmabend im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus in Kirchheim stattfinden konnte. Mein Dank gilt dem Kommunalen Kino Kirchheim sowie CHAI – Zentrum für Menschen mit Migrationsvorsprung, die diesen Abend ermöglicht haben.