Besuch an der Schillerschule Dettingen – Bildung hat oberste Priorität

Am Montag hatte ich die Gelegenheit, die Schillerschule in Dettingen zu besuchen und mich mit Schulleiterin Frau Kreppel sowie den beiden Konrektoren Frau Reiser und Herrn Kuhn ausführlich auszutauschen. Die Schillerschule ist mit rund 820 Schülerinnen und Schülern ein zentraler Bildungsstandort unserer Gemeinde. Sie vereint eine vierzügige Grundschule und eine dreizügige Gemeinschaftsschule und besteht in dieser Form seit dem Jahr 2019.

In einem sehr offenen und konstruktiven Gespräch wurde deutlich, dass die Schule insgesamt sehr gut aufgestellt ist. Die personelle Ausstattung ist gut, das Schulbudget wird als ausreichend beschrieben und auch die Sportmöglichkeiten sind hervorragend: Der Schule stehen fünf Hallenteile, ein Hallenbad sowie das Stadion für den Sportunterricht zur Verfügung. Die Schillerschule genießt zudem einen sehr guten Ruf und große Beliebtheit bei den Eltern, sodass die Nachfrage stabil hoch ist. Rund ein Drittel der Schülerinnen und Schüler in der Sekundarstufe kommt aus dem Umland.

Gleichzeitig wurden im Gespräch auch einige Herausforderungen deutlich. Der Raumbedarf ist aktuell eines der zentralen Themen. Der Schule fehlen derzeit mehrere Klassenzimmer sowie ein Differenzierungsraum. Auch für die geplante Juniorklasse wird ein ausreichend großer Raum benötigt. Darüber hinaus sind die Räume für die Schulkindbetreuung sehr knapp bemessen.

Ein weiteres Thema ist der Sanierungsbedarf im Altbau der Schule. Insbesondere bei Fenstern und beim äußeren Erscheinungsbild sind in den kommenden Jahren Maßnahmen erforderlich. Auch die digitale Ausstattung wurde angesprochen. Der Digitalpakt I wurde erfolgreich umgesetzt, jedoch kommen viele der Geräte inzwischen in die Jahre. Ein möglicher Digitalpakt II des Landes Baden-Württemberg könnte hier künftig neue Unterstützungsmöglichkeiten eröffnen.

Mein Eindruck aus dem Gespräch war insgesamt sehr positiv. Die Schillerschule ist eine etablierte und leistungsfähige Schule mit einer sehr engagierten Schulleitung und einem motivierten Kollegium. Gleichzeitig zeigen die steigenden Schülerzahlen, dass die Bildungsinfrastruktur langfristig weiterentwickelt werden muss.

Für mich steht fest: Bildung hat oberste Priorität. Gute Schulen brauchen gute Rahmenbedingungen. Sollte ich zur Bürgermeisterin von Dettingen gewählt werden, werde ich mich dafür einsetzen, gemeinsam mit der Schulleitung und dem Gemeinderat tragfähige Lösungen für den Raumbedarf und die zukünftige Entwicklung der Schule zu erarbeiten und den regelmäßigen Austausch mit den Bildungseinrichtungen vor Ort aktiv zu pflegen.

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